Businessplanwettbewerb für Unternehmensgründer

Der bundesweite Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen leistet wertvolle Unterstützung durch nachhaltige Förderung neuer Unternehmensgründungen mittels Businessplanberatung, aktivem Netzwerkmanagement sowie der Vermittlung von Gründer Know-how.
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Unsere Preisträger 2007

1. Platz: German Technologies and Engineering Concepts GbR - Kassel

Dr. Thomas Teichmann, Dr. Gregor Zimmermann

Es sieht aus wie Porzellan und fühlt sich so an, ist aber Beton. Es ist farbig und fein strukturiert, sieht aus wie eine Gardine, ist aber Beton. Eine Henry Moore Plastik als Hochhaus? Mit dem neuen an der Universität Kassel entwickelten ultra-hochfesten Beton ist das alles möglich. Die Gründer aus Kassel haben eine Firma gegründet, bei der sie ihr technisches Wissen an unterschiedliche Interessenten vermarkten. Vom Betonwerk bis zum Architekten, vom Designer bis zum Ingenieur. Mit dem neuen Beton lassen sich Anwendungen finden die in vielen Fällen den viel teureren Werkstoff Stahl ersetzen. Die Firma hat schon die ersten internationalen Kunden.

2. Platz: INNIAS GmbH & Co. KG (ehem. AIM Microsystems) - Frankenberg

Dr. Diethelm Bienhaus, Alexander Kricke

Medikamente aus dem Internet? Sind sie echt? Sind die Wirkstoffe vorhanden? Mit der neu entwickelten Technologie lässt sich jedes einzelne Produkt eindeutig identifizieren. Sie hilft bei der Prozessautomatisierung in der Produktions- und Distributionslogistik, Authentifizierung, Ticketing und Smart Cards, Fälschungssicherheit, Echtheitsnachweis und individuelle Produktidentifikation in der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Das zu gründende Unternehmen versteht sich als Anbieter von innovativen Lösungen für automatische Identifikationstechniken.

3. Platz: Baby Biker (ehem. Ben GmbH) - Trendelburg

Breido Botkus, Nina Nadolny, Frederike Lueg

Das Benzin wird immer teuerer, Fahrradfahren immer attraktiver. Wohin jedoch mit dem Baby, wenn man nicht mit einem Fahrradanhänger auf dem Fahrradweg fahren möchte? Hier ein junges Team aus Nordhessen eine pfiffige Lösung entwickelt, eine neuartige Babytransportschale für das Fahrrad (Baby Biker) und ein tragbarer multifunktionaler Babyschlafsack (Sleepy Jumper). Die Innovation liegt in der Multifunktionalität des Sleepy Jumpers, der nicht nur im Baby Biker als Schlafsack Verwendung findet, sondern zusätzlich im Fahrradanhänger, in der Autoschale oder im Kinderwagen eingesetzt werden kann. Zum Weitertransport nach der Fahrt kann er an zwei Griffen oder als Tragesack auf dem Rücken genutzt werden.

4. Platz: Optical Data Safe - Jena

Josef Kickartz

Wissen veraltet, Datenträger veralten schneller. Wer kennt noch die gute alte 5 ¼ Zoll Floppy Disk? Wer hat noch ein 5 ¼ Zoll Laufwerk.? Die Menge der zu archivierenden Daten wächst exponentiell. Kommen wir an sie noch in 20 Jahren problemlos heran? Hier bietet Optical Data Safe Lösungen den weltweit zu befürchtenden digitalen Datengau. Mit dieser Technologie kann man jegliche Computer-Daten sicher über sehr lange Zeiträume (500 Jahre können garantiert werden) migrations- und virenfrei speichern und damit erhebliche Kosteneinsparungen realisieren. Die digitalen Informationen werden per Laser auf Mikrofilme analog gespeichert und können dann per Hochauflösungsscanner automatisch in beliebige digitale Formate zurück geschrieben werden. Für Langzeitspeicherung lassen sich Kosteneinsparungen von bis zu 95% gegenüber herkömmlicher Datenspeicherung erzielen.

5. Platz: VSign - Kassel

Mario Bleck

Ein Sprachlabor kennt fast jeder. Aber es gibt auch Sprachen, die nicht gesprochen werden, z.B. die Gebärdensprache. Hier setzt das Schulungs- bzw. Trainingssystem VSign an. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung, Markteinführung und Weiterentwicklung eines videobasierten, vernetzten Lehr- und Analysesoftwaresystems. Das erste umsetzte Projekt Markteinführung erfolgte am 1. Oktober 2007.Es dient überwiegend dem technisch-wissenschaftlichen Bereich und ermöglicht anhand servergestützter Technologien ein Gruppen- oder Selbststudium der Gebärdensprache. Visuelle Trainingssysteme werden unter anderem benötigt für das Studium von visueller Sprache (Z. B. Gebärde, Theater)